Henri de Toulouse-Lautrec

Der französische Maler Henri Marie Raymond de Toulouse-Lautrec-Monfa, geboren am 24. November des Jahres 1864 in Albi, wurde für seine Gemälde des sog. Post-Impressionismus bekannt.

Kurzbiografie

Henri de Toulouse-Lautrec entstammte einer der ältesten adeligen Familien Frankreichs. Bereits als Kind erlitt der junge Franzose einen schweren Unfall, in dessen er sich beide Beine brach. Aufgrund seines Calciummangels verheilten diese Brüch allerdings nur sehr langsam und hatten damit auch Einfluss auf sein Wachstum. So wurde de Toulouse-Lautrec als Erwachsener gerade einmal 1 Meter 50 groß.

Der Onkel des jungen Franzosen förderte die künstlerische Ader des Jungen. So bekam Henri 1882 Zeichenunterricht in Paris. So lernte er Werke von bekannten Malern, wie Renoir, Degas und Manet kennen, die ihn sehr inspirierten.

Ab dem Jahr 1885 gestaltete der Künstler mehrere Plakate für das Cabaret Le Mirliton. Diese Plakate, die den Gründer des Kabaretts zeigten, machten den Künstler bekannt und gelten als Vorläufer der modernen Plakate.

Ab dem Jahr 1888 richtete Lautrec seinen Fokus mehr auf Themen des Zirkus, Kneipen und Lokale. Für die Vervielfältigung seiner Bilder nutzte Henri de Toulouse-Lautrec die Lithografie. Eine große Auswahl der Bilder von Toulouse-Lautrec auf Leinwand finden Sie bei Art-Trade.de.

Inspirationen für seine Werke zog der französische Künstler vornehmlich aus den Werken von Edgar Degas und Gauguin, wie auch aus dem japanischen Holzschnitt.

Als die Geliebte des Malers Suzanne Valadon überraschend einen Selbstmordversuch unternahm, stürzte dieses Erlebnis den Künstler in eine Depression, die sein künstlerisches Wirken jäh beendete. Der Franzose verfiel dem Alkohol und zerstörte beinahe das Leben des Malers.

Eine Entziehungskur im Jahre 1899 brachte zwar scheinbar eine kurzfristige Besserung, die gesundheitlichen Probleme Lautrecs waren allerdings schon zu stark fortgeschritten.

Henri de Toulouse-Lautrec verstarb am 9. September des Jahres 1901 im jungen Alter von 36 Jahren.